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Warum eigentlich nicht? Wir versuchen es einfach. - Fleetfunk

Warum eigentlich nicht? Wir versuchen es einfach.

11. März 2019 | Von | Kategorie: Leitartikel

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Ralf und ich haben beide Schlafprobleme. Er ist ständig müde, weil er aus diversen Gründen furchtbar schlecht schläft und ich, weil ich aus anderen  Gründen zu viel schlafe. Beiden hat man uns das Intervallschlafen empfohlen.

Intervallschlafen heißt, wir beschränken unseren Nachtschlaf auf die Zeit von 01.00 Uhr bis 05.00 Uhr und nehmen dann über den Tag verteilt vier jer 20 Minuten lange Nickerchen. Einer der bekanntesten Intervallschläfer dürfte wohl Helmut Kohl gewesen sein. Durch den Intervallschlaf war er in der Lage stundenlange Verhandlungen durchzuführen, ohne müde zu werden. Uns würde es schon helfen, wenn wir nicht mehr ständig so müde wären.

Und los geht’s!

Gestern Abend haben wir es also in Angriff genommen. Das Schwierigste an der ganzen Sache war, dass ich nicht schlafen gehen durfte. Bis 22.00 Uhr war es so gar kein Problem. Aber dann… Da hilft dann nur beschäftigen. Ich glaube so ordentlich aufgeräumt war meine Küche noch nie an einem Sonntagabend. Dann endlich 01.00 Uhr und ich durfte schlafen gehen. So schnell war ich lange nicht eingeschlafen.

Der wohl schlimmste Moment war dann heute Morgen als der Wecker klingelte. Aber wenn wir es schaffen wollen, dürfen wir nicht schon am ersten Tag liegen bleiben. Aber soll ich euch was sagen? Wenn man es einmal unter die Dusche und an die Kaffeemaschine geschafft hat geht es tatsächlich.

Jetzt haben wir es 16.00 Uhr und in einer Stunde gibt es das dritte Schläfchen des Tages. Es ist gar nicht so einfach, auf Befehl einzuschlafen. Das muss man auch erstmal üben. Aber ich wette, wenn man die ersten Tage „übersteht“ ist man dann irgendwann so müde, dass man einschlafen kann.

Ganz ganz wichtig ist es, dass man sich beschäftigt. Der Tag ist plötzlich viel länger. Nur nicht auf das Sofa oder in den Sessel setzen. Dann wird man müde und schläft ein.

Ich werde das jedenfalls jetzt weiter testen und wenn es jemanden interessiert, dann auch weiter berichten.

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